Therapiezentrum für Menschen nach Folter und Flucht – Caritasverband für die Stadt Köln e.V.

Therapiezentrum für Menschen nach Folter und Flucht – Caritasverband für die Stadt Köln e.V.

Spiesergasse 12, 50670 Köln

http://caritas-koeln.de
therapiezentrum@caritas-koeln.de

0221 – 16 074 – 0

Sprechzeiten: Mo – Fr 08:00 – 12:30 Uhr |

Di und Do 13:30 – 17:00 Uhr

Mo – Do 08:00 – 17:00 Uhr |

Fr 09:00 – 12:30 Uhr

Claudia Schedlich | Leiterin des Zentrums

Therapiezentrum für Menschen nach Folter und Flucht – Caritasverband für die Stadt Köln e.V.

Therapiezentrum für Menschen nach Folter und Flucht

Caritasverband für die Stadt Köln e.V.

Ziele unserer Zentrenarbeit

Im Therapiezentrum für Folteropfer / Flüchtlingsberatung des Caritasverbandes für die Stadt Köln e.V. werden schutzbedürftige, traumatisierte Flüchtlinge beraten und behandelt. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen in der psychotherapeutischen und der psychosozialen Unterstützung von Flüchtlingen, die aus Kriegs- und Krisengebieten geflohen sind und häufig unter den Symptomen einer schweren Posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Darüber hinaus gehören Diagnostik, Erstellung von psychotherapeutischen Gutachten, Gruppenangebote, Fortbildungsveranstaltungen und die Mitwirkung in flüchtlingsspezifischen Gremien zu den Aufgaben des TZFO.

Angebote im TZFO Therapeutische Angebote

  • Einzelpsychotherapie
  • Psychologische Beratung
  • Familientherapie
  • Erstellen psychologischer Stellungnahmen und Bescheinigungen zu psychosozialen Fragestellungen
  • Multimethodale Diagnoseverfahren
  • Gruppentherapeutische Angebote (z.B. Kunsttherapeutische Frauengruppe, Vätergruppe, Gruppen für afghanische Jugendliche, Gestaltungstherapeutische Frauengruppe)

Sozialräume

Im Rahmen der Arbeit des TZFO findet eine umfassende Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten öffentlichen Stellen der Stadt Köln, Verbänden, Fachdiensten, Projekte und Initiativen statt. (z.B. Projekte “Auszugsmanagement”, “Chance – Bleiberecht am Rhein”, Erziehungsberatungsstellen, Projekte Integration in Arbeit und Beruf, Jugendamt, etc.).

Des Weiteren besteht im Zuge der Netzwerkarbeit eine Kooperation mit Psychiatrischen Kliniken und niedergelassenen PsychotherapeutInnen. Durch zusätzliche Standorte in Kalk und Sülz erweitern wir die Vernetzungen im Sozialraum.

Flüchtlingsberatung

  • Aufenthaltsrechtliche Fragestellungen und Rückkehrberatung
  • Existenzsicherung und Soziale Leistungen
  • Gesundheitliche Versorgung
  • Wohnen /Unterbringung
  • Zugang zu Ausbildung, Arbeit, Schule und Kindergarten
  • Erwerb von Deutschkenntnissen

Telefonische Clearingsprechstunden

Wöchentliche Clearingsprechstunde im Rahmen des Erwachsenen- und des Kinder- und Jugendprojektes mit der Organisation der Aufnahme in Therapie, der Weitervermittlung an andere Beratungsstellen und ins öffentliche Gesundheitssystem sowie der supervisorischen Beratung von Mitarbeitenden des öffentlichen Gesundheitssystems und RechtsanwältInnen.

Dolmetscherpool

Bei Bedarf wird die Psychotherapie und die Sozialberatung mit SprachmittlerInnen durchgeführt.

Fachliche Schwerpunkte

Konzeptionell ist die Arbeit des TZFO auf die Kombination von psychotherapeutischer und psychosozialer Unterstützung aufgebaut.