Geschäftsführung der Interkulturellen Zentren

Interkulturelle Zentren

Orte der Begegnung, Bildung und Mehrsprachigkeit

Die Aufgabe des Kommunalen Integrationszentrums (KI), welches in Köln seit 2013 existiert, ist primär die Stärkung der Koordinierung und Vernetzung der Integrationsarbeit vor Ort. Grundlage ist das Teilhabe- und Integrationsgesetz des Landes NRW. Das KI ist tätig in den Bereichen „Integration durch Bildung“ und „Integration als Querschnitt“. Seit 2019 gehört das KI zum Amt für Integration und Vielfalt und ist im Dezernat der Oberbürgermeisterin angesiedelt.

Zu den konkreten Aufgaben im „Querschnittsbereich“ gehören die Interkulturellen Zentren, die in enger Kooperation mit Akteuren der interkulturellen Stadtgesellschaft weiterentwickelt werden. Das KI sieht seine Aufgabe in der Förderung der öffentlichen Wahrnehmung der Zentren, der Qualitätsentwicklung der Zentrenarbeit und der Förderung der Kooperation und Vernetzung mit Institutionen der Stadtgesellschaft

Seit über 40 Jahren fördert die Stadt Köln die Entwicklung von Interkulturellen Zentren und finanziert ihre Arbeit mit. Die Anerkennung und Förderung von Interkulturellen Zentren durch die Stadt Köln erfolgt nach der Richtlinie vom 26.09.2019.

Sie sind ein wesentliches Element der Integration, weil sie in besonderer Weise Raum für Begegnung, Austausch und Unterstützung für Neubürger bieten. Dabei stellen sie keineswegs Nischen für Menschen mit Migrationshintergrund dar, sondern sind ein Bestandteil der Kölner Aufnahmegesellschaft für Vielfalt, Teilhabe und Zusammenhalt.

Als Multiplikator*innen engagieren sie sich für eine vielfältige Gesellschaft und setzen Zeichen gegen Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung.

Die Interkulturellen Zentren sind:

  • Orte der Begegnung und der Mehrsprachigkeit
  • Orte des Empowerments und der ressourcenorientierten Arbeit
  • Orte für Bildung, Engagement und Partizipation
  • Orte fürs Zusammenkommen, Verstehen und Vernetzen
  • Orte für alle Generationen
  • Orte des bürgerschaftlichen Engagements

Zudem bieten Interkulturelle Zentren weitere vielfältige Angebote und Projekte an, wie z.B.:

  •        Sozialberatung
  •        Außerschulische Bildungsangebote
  •        Berufliche Orientierung und Förderung
  •        Sprachförderung Deutsch und muttersprachliche Angebote
  •        Unterstützung und Hilfen für Kinder und Jugendliche, Familien und Senior*innen
  •        Informationsveranstaltungen
  •        Freizeitangebote
  •        und vieles weitere mehr!

Kulturelle Vielfalt als Ressource

Die Zentren arbeiten in einer Kultur der Anerkennung von Vielfalt und Verschiedenheit. Vielfältigkeit, die sich ausdrückt in der eigenen Geschichte, der Hautfarbe, der Mehrsprachigkeit, der Persönlichkeit, der Einstellung, der Werte (Religion), der Erfahrungen, der Ideen, der Talente und der Arbeitsstile. Vielfältigkeit bedeutet auch das Zulassen von Streitkultur und Spannungen. Je abgedichteter eine Gruppierung ist, desto unfruchtbarer ist ihr Beitrag für die gesellschaftliche Entwicklung. Im öffentlichen Leben werden also Orte benötigt wo Konflikte, die durch Vielfalt entstanden sind, professionell begleitet werden.

Die Nutzung der kulturellen Vielfalt sollte daher sowohl als Ressource für das gesellschaftliche Zusammenleben als auch als Auftrag für die Entwicklung der Stadtgesellschaft verstanden werden, um Chancengleichheit in der Gesellschaft, besonders auch auf dem Arbeitsmarkt, zu erreichen. Ziel ist eine interkulturelle Öffnung des städtischen Lebens und eine interkulturelle Ausrichtung von öffentlichen Dienstleistungen.

Ihre Ansprechpartnerin

Britta Hollmann

Britta Hollmann (Geschäftsführung der Interkulturellen Zentren der Stadt Köln)

Telefon: (0221) 221-29296
Email: britta.hollmann@stadt-koeln.de

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